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Gesellschaftswissenschaften

Allgemeines zum Fach

Das Fach Gesellschaftswissenschaften ist ebenso wie das Fach Naturwissenschaften ein verbindlicher und typischer Bestandteil der Schulform „Integrierte Gesamtschule“ in Niedersachsen im Sekundarbereich I. Das Fach hat seine Wurzeln im Fach Sachkunde der Grundschule. Es wird in der gymnasialen Oberstufe nicht fortgeführt, sondern in die Einzelfächer Politik, Erdkunde und Geschichte überführt.

Im Fach Gesellschaftslehre werden ausgehend von der Lebenswelt der Heranwachsenden Sachverhalte aus geografischer, historischer und politischer Perspektive betrachtet, durch das Zusammenwirken der drei Fächer wird der Unterricht bereichert, die Fächer fördern sich gegenseitig und bewirken schlussendlich mehr als jedes Fach für sich allein.

Diesem integrativen Konzept wird besonders durch das neue, seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 eingeführte Kerncurriculum Rechnung getragen. Wesentliches Ziel bleibt es dabei, die Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die Bereitschaft zur Beteiligung in der Gesellschaft zu stärken. Ausgangspunkt sind gesellschaftliche Schlüsselprobleme wie beispielsweise globaler Wandel und Nachhaltigkeit oder Kontinuitäten und Umbrüche, die sowieso über den Horizont der einzelfachlichen Disziplinen hinausweisen.

Weitere allgemeine Informationen wie auch das aktuelle Kerncurriculum finden Sie auf der Seite des Niedersächsischen Bildungsservers:

https://www.nibis.de/gesellschaftslehre-im-sekundarbereich-i_6649

 

Projekte und Projektlernen

Eine Besonderheit an unserer Schule stellt das Projektlernen dar, welches fachliche Anteile des Gesellschaftslehreunterrichts, aber auch der Fächer Naturwissenschaften, Religion und Kunst abdeckt und die Selbstverantwortung der Schüler für das eigene Handeln und Lernen in den Mittelpunkt stellt.

Darüber hinaus sind in den Jahrgängen Projektwochen mit gesellschaftswissenschaftlichen Inhalten vorgesehen, in denen möglichst handlungsorientiert gearbeitet wird. Ein Beispiel ist das Steinzeitprojekt, das verbindlich im 5. Jahrgang durchgeführt wird und bei dem z. B. mit selbst hergestellten Farben Höhlenmalereien nachgestellt, Steinzeitwerkzeuge nachgebaut oder Steinzeitszenen im Schuhkarton dargestellt werden.

Einen besonderen Stellenwert haben die Demokratie- und Menschenrechtsbildung.
In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Projekte der Initiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage angeboten und in Kooperation mit dem Förderverein ehemalige Synagoge in Stadthagen Argumentationstrainings gegen rechte Parolen durchgeführt.


Zum internationalen Holocaustgedenktag nehmen wir an der Aktion „Fünf Minuten für sechs Millionen“ teil, bei der an den Stolpersteinen für die verfolgten und ermordeten Juden aus Stadthagen gedacht wird. Im Jahr 2021 hat es erstmals Aktivitäten zum Anne-Frank-Tag gegeben.


Zur Feier des 70jährigen Bestehens des Grundgesetzes haben sich die Schüler*innen intensiv mit den Grundrechten auseinandergesetzt und dies in einem Flashmob auf dem Marktplatz Stadthagens präsentiert. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es für ein friedliches Zusammenleben ist, die Werte des Grundgesetzes zu erhalten und zu schützen.

Die konkreten thematischen Schwerpunkte in den Klassen 5 – 10 der Sekundarstufe I und die obligatorischen gesellschaftswissenschaftlichen Projekte können sie dem aktuellen Arbeitsplan entnehmen:

pdf   Schuleigener Arbeitsplan-Gesellschaftswissenschaften_2020-21

Inklusion und Differenzierung

Die IGS Schaumburg ist seit dem Schuljahr 2013/14 eine inklusive Schule und konnte auf die langjährige Erfahrung mit Integrationsklassen zurückgreifen. Gerade im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften ist die Heterogenität sicherlich eine Herausforderung, da hier nicht wie in den anderen Langfächern ab Jahrgang 9 eine Kurseinteilung auf zwei Anforderungsniveaus erfolgt. Die konsequente innere Differenzierung des Unterrichts gemäß dem jeweiligen Leistungsvermögen der Schüler*innen ist daher Grundlage unserer Arbeit. Mit den Methoden des kooperativen Lernens können individuelle Förderung und Forderung mit dem gemeinsamen Lernen verbunden werden.

 

Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II ab Jahrgang 11 werden Schüler*innen, die an unserer Schule das Abitur ablegen möchten, wieder in den Fächern Geschichte, Politik-Wirtschaft und Erdkunde unterrichtet, so wie es die Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe des Landes Niedersachsen vorsieht.
Eine Besonderheit in der Einführungsphase (Jahrgang 11) stellt die Berufsorientierung dar, die dem Fach Politik-Wirtschaft zugeordnet ist und auch die Betreuung des Praktikums beinhaltet.
In der Qualifikationsphase (Jahrgang 12-13) wird das gesellschaftswissenschaftliche Profil immer sehr stark angewählt, so dass es in allen drei Fächern auch Leistungskurse gibt. Dies zeigt das große Interesse unserer Schüler*innen an den gesellschaftlich relevanten Themen und die Bedeutung des Fachbereichs in unserer Schule.

 

 

Sekundarstufe II:  11. – 13. Jahrgang

Schüler, die an unserer Schule das Abitur ablegen möchten, werden ab der Klassenstufe 11 wieder in den Fächern Geschichte, Politik und Erdkunde unterrichtet, so wie es die Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe des Landes Niedersachsen vorsieht.

In Jahrgang 11 (Einführungsphase) werden die Fächer Geschichte und Erdkunde mit jeweils einer Unterrichtsstunde pro Woche unterrichtet. Hinsichtlich einer effizienteren Unterrichtsarbeit findet der Unterricht jedoch jeweils in einem Halbjahr, dafür aber mit zwei Stunden pro Woche statt. Das Fach Politik wird mit zwei Stunden pro Woche unterrichtet.

In Jahrgang 12 und 13 (Qualifikationsphase) ist jeder Schüler verpflichtet, mindestens zwei Semester Geschichte und zwei Semester Politik zu absolvieren, wobei das Fach Erdkunde nicht mehr verpflichtend angewählt werden muss.

In der Praxis gestalteten sich die Anwahlen im Bereich der Gesellschaftswissenschaften für das Abitur 2016 sehr erfreulich, sodass für diese zukünftigen Abiturienten allein 3 Geschichtskurse auf erhöhtem Niveau eingerichtet wurden. Das heißt, dass etwa zwei Drittel unserer Oberstufenschüler Geschichte als „Leistungskurs“ angewählt haben.

Diese Wahlen sprechen für das Interesse unserer Schüler an den gesellschaftlich relevanten Themen und zeigen die Bedeutung des Fachbereichs in unserer Schule, aber auch innerhalb unserer Gesellschaft.

Gesellschaftswissenschaften und Inklusion

Die IGS Schaumburg ist seit dem Schuljahr 2013/14 eine inklusive Schule und stellt sich den Herausforderungen, die diese Arbeit mit sich bringt.

Auch der Fachbereich Gesellschaftslehre ist sich hier seiner Verantwortung bewusst. Eine Differenzierung des Unterrichts hinsichtlich der Anforderungen an und Förderungen der  Schüler gemäß ihres eigenen Leistungsvermögens ist bei uns tagtägliches Geschäft.

In diesem Sinne tragen auch Weiterbildungen dazu bei, die Kollegen zu schulen und für bestimmte Probleme hinsichtlich der inklusiven Arbeit zu sensibilisieren.

Am 4. Februar 2015 findet während des Unterrichtsentwicklungstages für alle Gesellschaftslehrekollegen eine Fortbildung statt, die von Herrn Jens Siebert geleitet wird, der seines Zeichens Fachbereichsleiter für Gesellschaftslehre an der IGS Franz´sches Feld in Braunschweig ist und als Mitautor des Lehrwerks „Gesellschaftslehre bewusst 5/6“ und Referent für das Thema Binnendifferenzierung einen Namen hat.

 

Auszeichnungen

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