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Konzept der Oberstufe

Gebäude 4

Konzept der Oberstufe

Unsere Oberstufe

Der Unterricht in der Oberstufe findet in unserer Außenstelle in der Innenstadt von Stadthagen statt. Räumlich getrennt aber inhaltlich und pädagogisch eng verzahnt führen wir die Leitgedanken  der Sek.I weiter. Wir verstehen uns als eine Schule für alle.

Besonderen Wert legen wir auf mehr Eigenverantwortung der Schüler. Unser Ziel ist es, die Schüler nach dem Abitur  als eigenständige, verantwortungsbewusste aber auch kritische Menschen zu entlassen.

Individuelle Lernbegleitung in stabilen Lerngruppen

Ein  wichtiger pädagogischer  Schwerpunkt ist die individuelle Lernbegleitung in stabilen Lerngruppen.

In der Einführungsphase holen wir die Schülerinnen und Schüler an ihrem jeweiligen Leistungsstand ab. Wir dokumentieren ihre Entwicklung und arbeiten in Beratungsgesprächen gemeinsam individuelle Lernstrategien und Schwerpunkte heraus.

Auch in der Qualifikationsphase werden die Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Bildungsgang durch Tutorinnen und Tutoren sowie durch die Jahrgangsleitungen beraten. Hierbei sind uns der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung wichtig, dieses wird durch eine differenzierte, festgelegte und kontinuierliche Feedbackkultur gewährleistet.

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Kooperatives Lernen

Ein weiterer wichtiger pädagogischer und methodischer Schwerpunkt ist das kooperative Lernen.

Nach dem kanadischen Konzept des kooperativen Lernens werden ab der 11. Klasse einige für die Oberstufe relevante Unterrichtsmethoden systematisch eingeführt. Kooperatives Lernen bedeutet, dass sich Schüler gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen gelangen. Dies geschieht in Partner- oder Gruppenarbeit. In gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden mit nachhaltigen Erfolgen im kognitiven Bereich erreicht. Problemlöse- und Sozialkompetenz werden gleichermaßen aufgebaut und führen häufig zu einem positiveren Selbstbild der Lernenden. Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit in Gruppen ist das Schaffen eines förderlichen sozialen Klimas mit positiven Abhängigkeiten unter den Gruppenmitgliedern. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.learn-line.nrw.de/angebote/greenline/lernen/grund/gruende.html

Fremdsprachen

Wir bieten in der gymnasialen Oberstufe neben Englisch auch Spanisch und Französisch als fortgeführte Fremdsprachen an. Spanisch kann  in der 11. Klasse aber auch neu begonnen werden.

Medienkompetenz

Der vernünftige und angemessene Einsatz moderner Medien ist uns ebenfalls sehr wichtig. Die Schüler sollen diese sinnvoll nutzen, aber auch kritisch hinterfragen. Wir arbeiten kontinuierlich mit Kollegen und Schülern an ein Medienkonzept.

Die Einführungsphase

Da wir die einzige IGS im Landkreis mit einer eigenen Oberstufe sind, liegen die aktuellen Anmeldezahlen bei etwa 200 Schülern in Jahrgang 11. Davon sind etwa 60 Schülerinnen und Schüler aus dem eigenen Haus. Die anderen Schüler kommen größtenteils  aus den umliegenden IGSen. Das stellt uns in der Eingangsphase vor besonderen Herausforderungen, denen wir uns aber gerne stellen

Die Klassen werden neu gemischt, es gibt in den ersten Wochen immer eine außerschulische Kennlernaktion, die die Klassengemeinschaft stärken soll. Die künftigen Klassenlehrer 11 (Team 11) treffen sich vor den Ferien zu einer außerschulischen Tagung, um Konzepte zu erarbeiten und sich auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten.

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Die Eigenzeit

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Einführungsphase ist die Eigenzeit.

In der Einführungsphase haben die Schüler zwei Stunden die Woche Eigenzeit. In dieser Zeit können sie gezielt an ihren Stärken oder auch Stärken arbeiten. In der Regel begleitet der Klassenlehrer die Eigenzeit. Hier lernen die Schüler ihren Lernprozess  selbständig alleine oder auch in Gruppen zu organisieren.

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Die Profiloberstufe in 12 und 13

Wir bieten unseren Schülern folgende Profile an:

  • das naturwissenschaftliche Profil mit der Wahlmöglichkeit zwischen allen Fächern dieses Bereiches (Mathematik, Physik, Chemie und Biologie) auf erhöhtem Niveau,
  • das sprachliche Profil, das an die beiden Kurse Englisch und Deutsch auf erhöhtem Niveau gebunden ist,
  • das gesellschaftswissenschaftliche Profil mit Geschichte und Politik bzw. Geschichte und Erdkunde auf erhöhtem Niveau und
  • das künstlerische Profil mit Kunst in Kombination mit Deutsch oder Mathematik auf erhöhtem Niveau.

Zusätzlich zu ein bis zwei fest kombinierten vierstündigen Fächern nehmen die Schüler auch in ihren Profilgruppen am Seminarfach teil. Das Seminarfach wird  ebenfalls vom  Tutor des Profils unterrichtet. Dadurch werden verbindliche soziale Strukturen in sechs bis zehn Unterrichtsstunden pro Woche geschaffen. Über die Lehrerkooperation in unseren Profilteams, über die Profilstunden und das Profilpraktikum (s. u.), über die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Profilfahrten entsteht für Schülerinnen und Schüler ein “Rahmen”, in dem Schülerkooperation nicht nur eine bloße Absichtserklärung ist und die soziale Isolierung im Lernprozess vermieden wird. Wir gehen mit den Profilgruppen und dem kooperativen Lernen einen Schritt nach vorn, um an einer wichtigen Schlüsselqualifikation für die Zukunft, der Kooperationsfähigkeit, zu arbeiten. Auf grundlegendem Niveau bieten wir neben Religion und Werte und Normen auch Kunst, Musik und Darstellendes Spiel an. Die Schüler nutzen auch gerne die Angebote, zu Theateraufführungen nach Hannover zu fahren.

Studien- und Berufsorientierung

Wir bieten vielfältige Angebote zur Studien- und Berufsorientierung an, die  sowohl in  Jahrgang 11 als auch  in der Qualifikationsphase stattfinden.

Jahrgang 11

  • mehrtägiges Berufsfindungsseminar am außerschulischen Lernort (Kooperation mit der Heim-VHS Loccum)
  • Regelmäßige Berufsberatungsmöglichkeit durch den Fachberater der Bundesagentur für Arbeit in der Schule
  • Besuch einer Universität zur Orientierung für die Profilwahl in der Qualifikationsphase der Oberstufe
  • Vortragsreihe „Campus und Karriere“

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Campus und Karriere

Seit dem Schuljahr 2013/14 bieten wir dem 11. Jahrgang im Rahmen der Eigenzeit eine Vortragsreihe zur Studien- und Berufsorientierung an. Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrganges ist es ebenfalls freigestellt, an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Experten von außerhalb der Schule berichten einmal die Woche einen Nachmittag aus verschiedenen vor allem akademischen Berufsfeldern über ihre Erfahrungen im Studium und im Berufsalltag. Auf diese Weise können die Schülerinnen frühzeitig ein realistisches Bild der für sie interessanten Studiengänge und Berufe bekommen und gezielter ihren individuellen Bildungsgang planen.

Dabei bieten wir ein sehr breites Spektrum an Berufsfeldern an und evaluieren die Angebote gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler, um das Angebot nahe an ihren Bedürfnissen zu orientieren.

Jahrgänge 12 und 13

  • Zweiwöchiges Profilpraktikum (Berufspraxis im Jahrgang 12 in weiter entfernten Betrieben und Universitäten. Möglichkeit anwendungsbezogen Inhalten und Methoden des eigenen Profilschwerpunktes in der Arbeitswelt zu begegnen.)
  • Seminararbeit (Im Vorfeld des Praktikums getroffene inhaltliche Absprachen münden in die Facharbeit des Seminarfaches im Jahrgang 12)
  • Bedarfsorientierte Studien- und Berufsberatung
  • Hochschulinformationstage
  • Schul- und Berufswegberatung
  • Fortlaufende Beratung durch die Tutorinnen und Tutoren
  • Wege nach dem Abitur
  • Möglichkeit der Teilnahme an der Sommeruni Rinteln

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Profilpraktikum und Facharbeit

Organisatorisch und inhaltlich angebunden an das Seminarfach des Profils führen die Schüler des 12. Jahrgangs im 2. Halbjahr ein vierzehntägiges Profilpraktikum durch. Dieses Praktikum dient der Förderung der Studierfähigkeit und bereitet die Schüler weiter auf die Berufswahl vor. Die Schüler wählen im Vorfeld ein Thema, das sie während des Profilpraktikums bearbeiten. Sie können z. B. Untersuchungen durchführen oder Einblicke in die wissenschaftliche Arbeitsweise in Betrieben oder Universitäten gewinnen. Inhaltlich muss das Praktikum einen engen Bezug zum gewählten Profil besitzen. Im Anschluss an das Profilpraktikum schreiben die Schüler eine Facharbeit, in der das im Profilpraktikum aufgegriffene Thema vertieft und ausgewertet wird.

Profilfahrt

In Jahrgang 12 oder 13 führen die Profilgruppen eine einwöchige Studienfahrt durch. Inhalte und Ziele dieser Fahrt legt die Gruppe gemeinsam fest. Auch die Vor- und Nachbereitung und die inhaltliche Einbindung erfolgt innerhalb der Profilgruppen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Oberstufenkurse jeweils entschieden, eine Jahrgangsfahrt durchzuführen. Vor Ort werden dann sowohl profilbezogene wie auch profilübergreifende Angebote durchgeführt, die jeweils gemeinsam vorbereitet werden.

Ziele der letzten Jahrgangsfahrten waren Wien, Freiburg, London, München und die Toskana. Wir legen Wert darauf, das sich die Kosten in einem Rahmen bewegen, der von allen Schülerinnen und Schülern eingehalten werden kann.

Soziales Projekt

Im Rahmen des Seminarfaches führen die Schüler der Oberstufe in der 13. Klasse nach sorgfältiger Planung ein individuelles soziales Projekt durch, in welchem sie sich in vielfältiger Weise u.a. in der Schulgemeinschaft der IGS, sozialen Einrichtungen, Altenheimen, Kindergärten, Vereinen engagieren. Die Projektergebnisse werden anschließend dokumentiert und reflektiert. Neben dem studien- und berufsvorbereitenden Aspekt der eigenständigen Planung, Durchführung und Reflexion einer Projektarbeit übernehmen die Schüler Verantwortung für die Gemeinschaft und tragen ihren Teil zu einer lebendigen Schulgemeinschaft bzw. einer funktionierenden sozialen Gesellschaft bei. Die Beispiele für soziale Projekte innerhalb der Schulgemeinschaft waren u.a. Beiträge im Rahmen des Umweltprojektes „Plastiktütenfreie Schule“, die Durchführung eines Varietee-Abends in der Oberstufe der IGS oder eine Lesenacht in den 5. Klassen der IGS.  DSC_0933

Auszeichnungen

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