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Umweltschule in Europa – Klimaschutz macht Schule

IGS Schaumburg wird erneut Umweltschule in Europa

Am 20. September 2017 wurde die IGS Schaumburg erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Anlass der Auszeichnung waren neben anderen Umweltschutzprojekten der Schule im Besonderen das Projekt der „Bürgerpatenschaft für den Krummen Bach“ und das Projekt erste „Klimakonferenz der IGS Schaumburg“.
Im Rahmen der Bürgerpatenschaft übernahmen Schülerinnen und Schüler der Schule eine zweijährige Bachpatenschaft. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sammelten und entsorgten die Schülerinnen und Schüler fast wöchentlich Müll, der immer wieder am Krummen Bach zwischen dem Rewe-Markt und dem Tropicana hinterlassen wurde. Hierfür wurde die Schülergruppe bereits vom Bürgermeister der Stadt, Herrn Theis ausgezeichnet (die SN berichteten).
Besonders geprägt war das letzte Schuljahr von der Planung und Durchführung des zweiten großen Projektes, der ersten Klimakonferenz an der IGS Schaumburg. Mit der Multivision REdUSE und der Ausstellung REACT wurden zunächst alle Schülerinnen und Schüler der IGS auf die besondere Thematik der Klimakonferenz sensibilisiert. Am 20. Juni 2017 fand schließlich die erste Klimakonferenz mit ca. 90 Delegierten aus allen Klassen und Tutorien der IGS Schaumburg statt. Während der Konferenz wurden weitere Aspekte durch drei Impulsvorträge außerschulischer Umwelt-Experten beleuchtet (die SN berichteten). In den anschließenden Workshops wurde ein großer Ideenpool für lokale Klimaschutzmaßnahmen erarbeitet. Aus diesem werden die Klassen und Tutorien nach den Herbstferien jeweils Maßnahmen auswählen, an der sie in diesem Schuljahr schwerpunktmäßig arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler der IGS Schaumburg werden sich also auch in Zukunft als Umweltschule stark machen und den Lern- und Erfahrungsbereich Globale Entwicklung in den Fokus nehmen.

Auszeichnung_2017Personen auf dem Foto von links nach rechts: Monika Ahlrichs, Roswitha Blume (Didaktische Leiterin der IGS Schaumburg), Dr. Arne Röhrs (Koordinator Umweltschulen), Marie Sloma (Schülerin der IGS Schaumburg), Jörg Ledderbogen (Berater am Schulbiologiezentrum Hannover), Thomas Lohre (IGS Schaumburg)

 

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Erste Klimakonferenz an der IGS

Sechs Schülergruppen sammeln Ideen für den Umweltschutz / Der Schulalltag soll umweltschonend gestalten werden

24.06.2017 | Schaumburger Wochenblatt

IMG_4975STADTHAGEN (gr). „Klimaschutz geht jeden etwas an.“ So lautet die Meinung der beiden Abiturientinnen Pia Wellmann und Marie Sloma von der IGS Schaumburg. Deshalb haben sie in ihrem Sozialen Projekt die erste Klimakonferenz an der IGS Schaumburg vorbereitet. Diese wurde am vergangenen Dienstag mit je zwei Delegierten aus jeder Klasse der Schule abgehalten. Im Rahmen von Workshops sollten die Schüler nachhaltige Ideen zum Thema Klima- und Ressourcenschutz entwickeln. Ziel ist es, dass sich jede Klasse im nächsten Schuljahr für eines dieser Projekte entscheidet und es näher verfolgt. Rund 60 Schüler arbeiteten in den Workshops an ihren Vorschlägen für die Verbesserung der eigenen Energiebilanz und der der Schule. 17 Schüler aus allen Klassenstufen meldeten sich für die Mitarbeit im Klimaschutzteam des neuen Schuljahres an.Am Morgen konnten die Schüler aber zunächst drei Experten empfangen, die ihnen mit Impuls-Vorträgen vielleicht schon erste Denkanstöße lieferten. Lothar Seidel, Amtsleiter des Kreisforstamtes, präsentierte als erstes die beste Solarzelle der Welt. Damit meint er die Bäume in den Wäldern, die mit der Photosynthese gewaltige Massen an Energie umsetzen. Er plädiert dafür, dass die Wälder als Basis schützenswert sind, zugleich die Bäume aber auch als Werkstofflieferant gelten. „Nichts hat so lange Bestand wie etwas aus Holz“, sagt der Förster und holt einen Gurkenschneider von seiner Großmutter aus den Vierzigerjahren hervor. Horst Roch vom Landkreis Schaumburg meint, dass jeder Mensch jeden Tag die Welt beeinflusst, und sei es ein noch so kleiner Beitrag. Wer im Schulalltag nachhaltig handeln will, hat vielfältige Möglichkeiten und verweist damit auf das Projekt „Klimaschutz macht Schule“. Da kommt es auf das richtige Lüften oder die sparsame Stromnutzung an. Bei elektronischen Geräten beispielsweise sollten Standby-Modi vermieden werden. Marlies Wiepking von der Abfallwirtschaft Schaumburg weist darauf hin, dass man auch am eigenen Konsumverhalten arbeiten müsse, indem man kein Einweggeschirr mehr nutzt und anstelle von Plastiktüten lieber langlebige Tragetaschen und Jutebeutel verwendet. Foto: gr

 

 

 

Zur Entwicklung unseres Projektes „Klimakonferenz“

Während eines Unterrichtsentwicklungstages im Jahre 2016 zum Thema „Demokratische Schule“ ergab sich eine Arbeitsgruppe zum Thema: „Verstärkung der Schülerbeteiligung in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz“.
Es entstand die Idee, jährlich eine Klimakonferenz mit Vertretern aller Schülerinnen und Schüler unserer Schule durchzuführen, um

  • die Schülerbeteiligung in Bezug auf Umwelt/Klimaschutz zu erhöhen
  • Schülerinnen und Schüler an kollektiven Entscheidungsprozessen stärker teilhaben zu lassen
  • das freiwillige Engagement der Schüler zu erhöhen
  • das Umweltbewusstsein der Schüler zu verbessern
  • Klimaschutzaktionen zu implementieren, die nachhaltig durchgeführt werden.

Die weitere Planung der Klimakonferenz übernahm eine Planungsgruppe mit Kolleginnen und Kollegen und zwei Schülerinnen des 13. Jahrganges.
Jede Klasse wählte daraufhin zwei Vertreter für die Klimakonferenz 2017.
Vorbereitend findet am 22.05.17 für alle Klassen der Jahrgänge 5 bis 11 unserer Schule an einem Tag vier Mal eine Multivision („REdUSE“) zum Thema Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit im Forum unserer Schule statt.
Die erste Klimakonferenz unserer Schule wird am 20. Juni 2017 in unserem Hauptgebäude (Schachstraße, Stadthagen) stattfinden, Beginn ca. 8.00 Uhr. Für die Veranstaltung werden wir die lokale Presse einladen.
Etwa 70 Schülerinnen und Schüler werden daran teilnehmen.
Geplant sind nach einer kurzen Begrüßung drei Impulsvorträge durch einen lokalen Umweltexperten, einen Energieberater und einer Vertreterin der AWS. Jeder Vortrag soll maximal 15 Minuten dauern.
Im Anschluss werden in Kleingruppen angeleitet durch Kolleginnen und Kollegen Ideen und Vorschläge zum Ressourcenschutz für das Plenum erarbeitet.
Die Vorschläge werden später im Plenum vorgestellt, bewertet und eventuell diskutiert. Am Ende soll ein Maßnahmenkatalog zum Schutz von Ressourcen an unserer Schule verabschiedet werden.
Jede Klasse ist dann im nächsten Schuljahr aufgefordert, mindestens eine der in der Klimakonferenz beschlossenen Maßnahmen gezielt zu verfolgen.
Die Klimakonferenz der IGS Schaumburg soll zukünftig institutionalisiert werden und jeweils am Ende jeden Schuljahres stattfinden.
Bei der Klimakonferenz in 2018 wird dann zunächst zu diskutieren sein, wie gut die Maßnahmen umgesetzt werden konnten und wie die Klimakonferenz effektiver arbeiten kann.

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Die IGS Schaumburg sagt „Nein Danke zur Plastiktüte“

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Ein Projekt im Rahmen der Bewerbung zur Umweltschule ist das Projekt „Plastiktüte? Nein Danke“

Vorbild sind einige Plastiktütenfreie Städte in Deutschland und einige Länder weltweit.

Die Begründungen für unser Projekt sind zahlreich:

  • Das Thema ist hochaktuell. Auch die EU-Kommission will den Verbrauch von Plastiktüten deutlich reduzieren. Dafür hat die EU sogar ein Verbot erwogen.
  • Laut Umweltbundesamt werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 65 Plastiktüten verbraucht. Bundesweit führt das zu einer Nutzung von 5,3 Milliarden Plastiktüten im Jahr oder 10.000 Tüten pro Minute.[1]
  • Oft werden Plastiktüten achtlos weggeworfen oder landen als Müllsack im Hausmüll und werden verbrannt. In Europa wird nicht einmal jede zehnte Plastiktüte recycelt, wodurch die Rohstoffe bei neun von zehn Plastiktüten verloren gehen.
  • Besonders schädlich ist das achtlose Wegwerfen von Plastiktüten in die Umwelt. Es beeinträchtigt als Mikroplastik nicht nur Ökosysteme und Lebewesen, sondern verursacht auch einen massiven Verlust an Ressourcen. 
  • Leichtverpackungen (Kunststoffe) werden in der Regel aus endlichen Ressourcen (Erdöl) hergestellt.
  • Eine Sensibilisierung für das Thema Müllvermeidung, sowie Angebote von Verhaltensalternativen im Umgang wirken sich daher nachhaltig aus.

Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs beteiligten sich zu Beginn des Schuljahres 2013/14 an einer Müll-Sammelaktion im weiteren Umfeld der Schule.

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Schülerinnen der Oberstufe planten im Herbst 2015 selbstständig im Rahmen des sogenannten Sozialen Projektes eine groß angelegte Info- und Mitmachaktion.

Es wurden insgesamt vier Veranstaltungen für alle Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs unserer Schule durchgeführt.

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Mit multimedialen Präsentationen informierten die Schülerinnen hierbei über die Ressourcenproblematik und die Umweltbelastungen, die vom Gebrauch von Plastiktüten ausgehen.

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Den Schülerinnen und Schülern wurden außerdem Handlungsalternativen aufgezeigt und ermöglicht. In einer Mitmachaktion gestalteten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 einen Stoffbeutel mit eigenen Motiven. Die Stoffbeutel aus transfairem Handel wurden den Schülerinnen und Schüler frei zur Verfügung gestellt. Auf der Rückseite befindet sich ein speziell hierfür gestaltetes Logo gegen den Gebrauch von Plastiktüten.

Unterstützt wurde diese Aktion vom Förderkreis der Schule und der Weserbergland AG.

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Im Anschluss an die Veranstaltung gestaltete eine Schülergruppe des 6.Jahrganges eine Infowand, die im Forum der Schule aufgestellt wurde.

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Die bedruckten Stoffbeutel mit Logo wurden ebenfalls allen Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule zur Verfügung gestellt.

Die Stoffbeutel werden außerdem zukünftig bei der Einschulung an alle neuen Schülerinnen und Schüler unserer Schule ausgegeben.  

[1] Quelle: Deutsche Umwelthilfe http://www.duh.de/3711.html

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